Warum Europa eigene Alternativen zu Big Tech braucht
Daniel Gjøde
on
20. Mai 2025
Neuigkeiten

Und warum Connie eine Zukunft gestaltet, in der Datenschutz bei Verträgen, Dokumenten und Zusammenarbeit an erster Stelle steht
Das Problem mit dem Einfluss der Big Tech auf unser digitales Leben
Seit Jahrzehnten wird das Internet von einer Handvoll US-amerikanischer Technologieriesen dominiert. Sie haben uns mächtige Werkzeuge gegeben – aber dafür auch etwas Wertvolles genommen: unsere Privatsphäre.
Daten sind zur wertvollsten Ressource der Welt geworden – sie werden gesammelt, gehandelt und monetarisiert, oft ohne unser Wissen oder unsere Zustimmung. Soziale Netzwerke verfolgen, was wir lesen, liken, wohin wir gehen und mit wem wir sprechen. E-Mail-Anbieter scannen Postfächer, um Werbeprofile zu erstellen. Produktivitätstools erfassen stillschweigend Metadaten darüber, wie und wann wir arbeiten.
Der Global Risks Report 2025 des Weltwirtschaftsforums warnt: Fortschreitende Technologien und wachsende digitale Fußabdrücke machen es Regierungen, Unternehmen und Bedrohungsakteuren immer leichter, „tief in das Leben der Menschen einzudringen.“ Überwachungskapitalismus ist zum Standardmodell des Internets geworden.
Meredith Whittaker, Präsidentin des datenschutzorientierten Messaging-Dienstes Signal, bringt es auf den Punkt:
„Unsere Fähigkeit, ein privates Leben zu führen, wurde durch Datensammlung langsam erodiert – auf eine Weise, die nicht immer einvernehmlich ist.“
Diese Erosion der Privatsphäre ist kein Nebeneffekt – sie ist das Geschäftsmodell.
Privatsphäre ist kein Feature – es ist ein Menschenrecht
Oft denken wir bei Privatsphäre an eine Einstellung, die wir ein- oder ausschalten können. Doch Privatsphäre ist mehr als eine persönliche Präferenz: Sie ist ein fundamentales Menschenrecht.
Das Recht auf Privatsphäre ist in der Charta der Grundrechte der Europäischen Union und in der Europäischen Menschenrechtskonvention verankert. Ohne Privatsphäre gibt es keine echte Meinungsfreiheit, keinen sicheren Raum für neue Ideen und keine funktionierende Demokratie.
Whittaker betont:
„Echte Sicherheit entsteht nur, wenn wir den Status quo hinterfragen, prüfen, ob er tragfähig ist, und das verändern, was nicht funktioniert.“
Wenn unsere Daten ständig gesammelt werden, verlieren wir die Freiheit, zu experimentieren, Widerspruch zu äußern und anders zu denken. Ohne diese Freiheit verkümmern Innovation und Demokratie gleichermaßen.
Warum Europa eigene digitale Alternativen braucht
Europa hat bei der Definition von Datenschutzstandards eine Vorreiterrolle übernommen. Die DSGVO setzte globale Maßstäbe dafür, wie persönliche Daten verantwortungsvoll behandelt werden sollten. Doch Regulierung allein reicht nicht aus.
Wenn die Tools, auf die wir alle angewiesen sind, in Silicon Valley entwickelt werden – mit dem Ziel, Wert aus unserem Leben zu ziehen statt es zu schützen – bleibt Europa abhängig.
Das ist nicht nur eine rechtliche Frage, sondern auch eine der digitalen Souveränität.
US-Software führt dazu, dass Daten europäischer Bürger*innen oft in Länder mit schwächeren Datenschutzbestimmungen und Überwachungsprogrammen fließen.
Wenn Open-Source-Alternativen ignoriert werden, vertrauen wir Black-Box-Systemen, die nicht überprüfbar sind.
NGOs, kreative Agenturen und Unternehmen riskieren, ihre Werte zu kompromittieren, wenn sie auf Big-Tech-Tools angewiesen sind – auch wenn sie Demokratie, Nachhaltigkeit oder soziale Gerechtigkeit fördern wollen.
Europa verdient einen eigenen Technologiestack: Tools, die hier entwickelt werden und die europäischen Werte von Datenschutz, Würde und Verantwortung verankern.
Connie: Eine Europäische Alternative
Deshalb haben wir Connie entwickelt.
Geboren in Dänemark: Connie wird in einem Land mit starker Tradition von Demokratie und digitalem Vertrauen entwickelt.
Auf Open Source gebaut: Transparenz ist unverhandelbar. Unsere Technologien können geprüft werden – Privatsphäre wird nicht nur beworben, sondern praktisch umgesetzt.
Privacy-first: Connie verkauft oder nutzt deine Daten niemals. Deine Dokumente bleiben deine, deine Privatsphäre geschützt.
Für Menschen und den Planeten: Papierbasierte Arbeitsabläufe werden ersetzt durch sichere digitale Prozesse, die Abfall, CO₂ und Ineffizienz reduzieren.
Für NGOs, Kreative und mission-orientierte Organisationen: Connie ist für alle, die beim Vertrauen keine Kompromisse eingehen können.
Connie ist nicht „das nächste DocuSign“ oder „ein weiteres AdobeSign“. Es ist eine echte europäische Alternative zu Big-Tech-Software – gebaut auf den Werten von Privatsphäre, Souveränität und Demokratie, speziell für Kreative.
Ein Wendepunkt
Die Stimmung ändert sich. Menschen werden sich ihrer Privatsphäre zunehmend bewusst. Große Technologieunternehmen heben Verschlüsselung hervor, während Regulierungsbehörden härter gegen Überwachungsmodelle vorgehen. Gleichzeitig fragen NGOs, Stiftungen und kreative Führungspersönlichkeiten immer öfter: Welche Tools entsprechen wirklich unseren Werten?
Dies ist der Moment zum Handeln. Wer für Menschenrechte eintritt, kann nicht gleichzeitig auf Werkzeuge setzen, die diese untergraben. Wer Vertrauen aufbauen möchte, darf die Daten seiner Nutzer*innen nicht in intransparente Black-Boxen geben. Und europäische Unternehmen können nur global konkurrieren, wenn sie digitale Unabhängigkeit wahren.
Privatsphäre ist kein Luxus. Sie ist das Fundament von Freiheit, Kreativität und Vertrauen.
Verträge Ohne Kompromisse
Connie ist mehr als Software. Es ist ein Statement: Privatsphäre zählt, Daten sind keine Ware, Europa braucht eigene Werkzeuge, und Kreativität geht Hand in Hand mit Verantwortung.
Wir nennen es Verträge ohne Kompromisse.
Denn es geht nicht nur um Unterschriften. Es geht um Souveränität, Vertrauen und eine digitale Zukunft, die Menschen, den Planeten und die Demokratie respektiert.
👉 Wenn du an ein digitales Europa glaubst, das Privatsphäre als Menschenrecht schützt, schließe dich uns an. Entdecke Connie, die ethische europäische Alternative zu Big Tech.

Vorheriger Beitrag:



